Trancedance
Trancedance ermöglicht den Zugang zu tieferen Bewusstseinsstrukturen.
Durch eine qualifizierte Anleitung, spezielle Musik, das Verbinden
der Augen und einen sicheren Raum ist es möglich, den inneren
Bildern und Stimmen Aufmerksamkeit zu schenken, die in unserer
visuellen Welt sonst kaum Gehör finden. Es ist möglich,
eine Frage von persönlicher Wichtigkeit oder ein Ziel, welches
man erreichen möchte, näher zu ergründen. Dem Unterbewussten
mit seinen Stimmen, Bildern, Gerüchen, Filmen, Szenen, Landschaften
und Erinnerungen wird Raum gegeben. Trancedance ist eine einzigartige
Möglichkeit, mit der Schöpfung zu kommunizieren und
Ebenen vonBewusstsein
zu betreten, die sonst verschlossen sind.
Vorträge/Therapien
Während
in unserer Kultur Frauen darauf vorbereitet werden, Ehefrauen
und Mütter zu sein, ist die Rolle des Mannes die eines Erwerbenden
und Gewinners. Sogar wenn eine Mutter ihr Kind nicht nach den
herrschenden Prinzipien dieser geistigen, emotionalen, spirituellen
und realen Welt erziehen möchte, wird es durch diese beeinflusst.
Wir haben die Existenz dieser dominanten Kultur einer männchen
und weiblichen Welt zu akzeptieren, und um ihr nicht unterworfen
zu sein, müssen wir sie vollständig verstehen.
Die Rolle
als Ehefrau und Mutter orientiert die Frauen mehr hin zu Menschen,
weniger zu Dingen. Die Aufmerksamkeit der Frau gilt dem Individuum,
seinen/ihren Bedürfnissen und Ansprüchen. Dadurch, dass
sie diese Aufgabe und Rolle übernimmt, kann ihr Mann oder
männlicher Partner sich auf die Materie, die Dinge konzentrieren,
auf Macht, zu herrschen und zu beschützen, zu erwerben und
zu gewinnen. Wenn Männer bzw. Frauen sich dazu entscheiden,
beide Rollen - die männlich wie die weibliche - leben zu
wollen, werden sie Konflikte zwischen der personenorientierten,
einfühlsamen Seite und der sachorientierten, dominanten Seite
ihrer Persönlichkeit erfahren. Wenn sie dem gegenüber
die gegebene Geschlechterrolle akzeptieren, werden sie ebenfalls
Konflikte erleben, sogar wenn sie diese Rolle voll akzeptieren,
weil sie dann von dem anderen Geschlecht abhängig werden.
Welchen Weg Mann/Frau also auch wählt, es werden Konflikte
entstehen.
Um unser Leiden
aufgrund solcher Konflikte gering zu halten, sollten wir uns auf
das konzentrieren, was wir uns wünschen und brauchen, und
zwar mehr als darauf, welche Hindernisse dem im Wege stehen. Je
mehr wir uns auf unsere Bedürfnisse und Wünsche konzentrieren
und darauf, wie wir diese realistischerweise in unserem Leben
erfüllen können, umso mehr Chancen haben wir, gesund
und glücklich zu werden, weil es unsere Chance, die selbst
gesetzten Ziele zu erreichen, erhöht. Es kann hilfreich sein,
zu kritisieren, was wir nicht mögen - aber nur in Hinsicht
darauf, was wir mögen. Wenn wir uns darauf konzentrieren,
was wir nicht mögen, werden wir unglücklich, wenn wir
uns auf die Dinge konzentrieren, die wir mögen, macht uns
dies glücklich. So betrachtet ist das eigene Glück hauptsächlich
eine Frage der eigenen Einstellung bzw. Wahl.
Warum konzentrieren
wir uns denn so oft auf die negativen Aspekte im Leben, anstatt
selbst der/die Handelnde zu sein? Dies ist eine Folge der persönlichen
Erfahrung, fremden äußeren Mächten ausgeliefert
zu sein, Folge unserer Erziehung und persönlichen Erfahrung.
Eine andere Konsequenz des Entschlusses, glücklich sein zu
wollen, ist es also, unser eigenes Leben als ein Produkt unserer
eigenen Entscheidung anzusehen und nicht als Produkt fremder Kräfte
und Mächte. Ein realistisches Weltbild ist folglich sehr
wichtig für persönliches Glück und für Gesundheit.
Wir müssen unsere eigenen Kräfte und Grenzen vollständig
kennen.
Ein anderer
Grund für insbesondere weibliches Leid ist die Erfahrung,
dass das gemeinsame Leben mit einem geliebten Menschen eine Art
von Abhängigkeit und gegenseitiger Abhängigkeit ist
- unser eigenes Glück ist vom Handeln des anderen abhängig.
Es ist selbstverständlich, dass Menschen sich aufeinander
beziehen, um ihre Interessen auszugleichen und ihre beiden Willen
zu koordinieren. Im Zusammenleben mit anderen Menschen können
wir uns mehr oder weniger auf den anderen Menschen beziehen. Je
mehr wir es tun, desto mehr fühlt der/die andere sich genötigt,
sich wiederum auf uns zu beziehen und muß deshalb ihren/seinen
eigenen Willensprozess unterbrechen. Manche Menschen können
das akzeptieren, andere nicht. Wir haben nicht das Recht, von
anderen zu verlangen, dass sie es müssten, sich auf uns zu
beziehen. Wenn wir also mit Menschen zusammentreffen, die lieber
nach ihrem eigenen Konzept leben wollen, ohne sich auf andere
besonders oft beziehen zu müssen, so ist es eine zu akzeptierende
Form des gemeinsamen Zusammenlebens.
Natürlich
ist es so, dass mit zunehmender Koordinierung von zwei Willen
die Chance, glücklich zusammen zu leben, steigt. Eine Person,
die ihren Willen nicht gerne so oft mit anderen abstimmt, ist
wahrscheinlich mehr am eigenen Glück interessiert als am
gemeinsamen Glück. Da es wahrscheinlich nicht möglich
ist, diese Person zu ändern, ist die Akzeptanz der anderen
Person in ihrem Handeln Grundlage für das eigene persönliche
Glück.
---
"Die
Fragen sind es, aus denen das,
was bleibt, entsteht"
(Erich Kästner)