Vorträge/Therapien
1.)
Familienaufstellungen
Eine
Grunderkenntnis der Familienaufstellungen nach Hellinger ist es,
dass
Menschen in eine Familie und Gruppe hineingeboren werden und die
Zugehörigkeit
dazu sich so manifestiert, dass Handlungen im Sinne der Gruppe
als gutes
Gewissen empfunden werden, Handlungen jedoch, die gegen die Werte
der Gruppe
verstossen, mit schlechtem Gewissen gesehen werden. Wenn Menschen
aus der Gruppe
ausgeschlossen werden, weil sie sich gegen die Prinzipien der
Gruppe
verhalten, so wird dies als gerecht empfunden.
In den Familienaufstellungen hat sich herausgestellt, dass der
Ausschluss
einer Person aus einer Gruppe unausweichlich nach sich zieht,
dass ein anderes
Gruppenmitglied den Platz des Ausgestossenen einnimmt.
Familienaufstellungen zielen darauf ab, dem Klienten die Realität
von aussen
her sichtbar zu machen. Der Therapeut hat die Aufgabe, die Kräfte
wirken zu
lassen und diesen Prozess so zu steuern, dass dem Klienten damit
geholfen
wird, ohne den Boden der Realität zu verlassen.
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