Sonett
Glaub mir, ich hab nicht vergessen,
was wir damals ausgemacht:
Uns zu nehmen wie wir sind,
um uns selbst nicht zu vergessen.
Doch das Gestern ist vergangen,
heute flehe ich Dich an:
Gib mir bitte, was ich brauche,
zu sehr quält mich das Verlangen.
Was mir Schutz verschaffen sollte,
ist zum Kerker mir geworden,
wird mich, bleibt's bestehn, ermorden.
Wie Du bist, kannst Du nicht bleiben.
Wie ich bin, kann ich nicht sein.
Eines werden wir aus zwein.

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