Zwischenräume
(frei nach Konstantin Wecker)

Ich traf Dich gestern Nacht in Deinen Zwischenräumen
und hatte Angst, sie auszufüllen

und zu verlieren, was ich erst gefunden:
mich in meinen zarten, ängstlichen Gefühlen,
so ganz allein und ohne Sicherheit

entblättert, voll Verlangen
vor dir zu stehen.

Und nahm mir doch den Mut,
zu Dir und mir dann ja zu sagen.
Ich hab’ es nicht bereut,
es tat so gut.

Ich denke oft an Dich
in meiner Einsamkeit,
Und weiß es einfach nicht
was Traum, was Wirklichkeit.

Und denke dann auch wieder
ich will es gar nicht wissen.
Denn Träume sind so schön,
wie wär die Wirklichkeit?