1.Stolpersteinverlegung 2008  2. Stolpersteinberlegung 2009

Zweite Stolpersteinverlegung 2009
   
Lauterbacher Anzeiger 24.10.2009:

Ein Totengebet für Eltern und Bruder
(Gestern wurden in der Lauterbacher zwölf Stolpersteine verlegt - Ehrengäste aus Israel waren eigens zur Verlegung angereist.)

Lauterbacher Anzeiger 23.10.2009:

Eine bewegende Stunde für Lauterbach
(Angehörige des früheren Lehrers der jüdischen Gemeinde trugen sich gestern ins goldene Buch der Stadt ein)

Lauterbacher Anzeiger 23.10.2009:

In Lauterbach herrschte ein intensives jüdisches Leben ...
(Ein Zeitzeugenbericht beschreibt anschaulich das Leben in Lauterbach zur Zeit des Nationalsozialismus und die Situation der Juden in der Stadt)

Lauterbacher Anzeiger 22.10.2009:

Die Reise trete ich immer mit gemischten gefühlen an
[Besuch der Stolpersteinverlegung)

Erste Stolpersteinverlegung 2008

Lauterbacher Anzeiger 06.09.2008:

Nicht herumtrampeln, sondern vor den Opfern verbeugen
Gesten wurden in Lauterbach 12 Stolpersteine verlegt
Bilder der ersten Stolpersteinlegung

Lauterbacher Anzeiger 05.09.2008:

Ich fühlte mich immer wie im Feindesland
(Telefoninterview mit Mathilda Wertheim-Stein, die in Lauterbach aufwuchs
und 1934 vor den Nazis floh)

Abends flog ein großer Backstein durch das Fenster
(Erna Marx verließ Lauterbach zu ihrer eigenen Sicherheit -
"Die Menschen waren auf einmal so hasserfüllt)

Das Leben der jüdischen Mitbürger in Lauterbach

Am 10. November 1938 markierte die von den Nationalsozialisten selbst so genannte "Reichskristallnacht" den Auftakt zur gnadenlosen Unterdrückung der jüdischen Mitbürger, die schließlich in der kühl geplanten Vernichtung von Millionen Menschen gipfelte. Auch in Lauterbach brannte in der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938 die Synagoge, kam es zu Übergriffen. Der 50. Jahrestag des Progroms war für eine historisch engagierte Arbeitsgruppe der Anlaß, dem Leben der israelitischen Gemeinde vor der Judenverfolgung - ab 1933 - nachzugehen. Etliche Recherchen wurden angestellt, Interviews brachten verschüttet Geglaubtes ans Licht der Gegenwart. Ziel des Projektes sollte nicht eine heute unproduktive Schuldzuweisung sein; vielmehr war man der Ansicht, daß auch das Beispiel Lauterbach Gelegenheit bietet, diese Historie von fabulösen Vorstellungen freizuhalten. Deshalb soll dargestellt werden, was konkrete Menschen konkret erlebt haben...

Sonderseiten des Lauterbacher Anzeigers
Ausgabe Nr. 263 vom 10.11.1988:

Seite 1
Seite 2
Frau W. und Frau K. erinnern sich
(Oberhessische Volkszeitung 10.11.1988)