{"id":591,"date":"2012-08-27T22:39:40","date_gmt":"2012-08-27T20:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/com.marionschneider\/in-memoriam-irena-sendler\/"},"modified":"2013-01-31T15:37:35","modified_gmt":"2013-01-31T13:37:35","slug":"in-memoriam-irena-sendler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marionschneider.com\/de\/in-memoriam-irena-sendler\/","title":{"rendered":"In memoriam Irena Sendler"},"content":{"rendered":"<p>Eine kleine Greisin in schwarzem Kleid und mit schwarzem Band im grauen Haar, winzig, mit einem milden, klugen Gesicht, mit leuchtenden Augen. So hat die Welt\u00f6ffentlichkeit sie in Erinnerung, seit sie, die jahrelang vergessen in einem Pflegeheim der Barmherzigen Br\u00fcder im Warschauer Stadtteil Nowe Miasto wohnte, unerwartet mit Ehrungen \u00fcberh\u00e4uft wurde. Ihr Name war in den polnischen Geschichtsb\u00fcchern nicht anzutreffen. Die Frau, die so viel geleistet hat, damit andere ihr Leben und ihre Identit\u00e4t bewahren k\u00f6nnen, war selbst in Vergessenheit geraten. Nach Jahren des Verschweigens hat sie an ihrem Lebensende Anerkennung gefunden. Am 12. Mai 2008 ist sie in Warschau gestorben.<br \/>\n\u00bbEntdeckt\u00ab wurde sie erst durch Sch\u00fclerinnen aus Uniontown (Kansas). Die hatten in einer Illustrierten eine Notiz \u00fcber eine Frau gelesen, die 2.500 j\u00fcdische Kinder vor dem Holocaust gerettet h\u00e4tte. Sie gingen mit ihrem Geschichtslehrer der Sache nach, und so entstanden ein Schulprojekt und ein Theaterst\u00fcck \u00fcber Irena Sendler unter dem Titel \u00bbLife in a Jar\u00ab (Leben im Einmachglas). Auf einmal sprach man dar\u00fcber.<br \/>\nIrena Sendler wurde 1910 in Otwock bei Warschau geboren; ihr Vater war Arzt und Mitglied der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS). Als Kind freundete sie sich mit j\u00fcdischen Kindern an und lernte Jiddisch. In den drei\u00dfiger Jahren studierte sie polnische Philologie und war in der PPS aktiv. Sie arbeitete im Wohlfahrtszentrum f\u00fcr Mutter und Kind, dann als Gemeindef\u00fcrsorgerin in der Kommunalen Wohlfahrtspflege in Warschau. Auch unter der deutschen Besatzung setzte sie ihre Arbeit fort. Nach der Gr\u00fcndung des Ghettos <a href=\"#1\">[1]<\/a> befanden sich die meisten j\u00fcdischen Armenhilfeempf\u00e4nger der Wohlfahrtsabteilung hinter den Ghettomauern. Ab Oktober 1939 durfte die Wohlfahrtsbeh\u00f6rde keine materielle Hilfe mehr an Juden leisten. Doch bis das Ghetto im November 1940 abgeriegelt wurde, hatte die Sozialhilfe etwa 3000 Juden anhand der gef\u00e4lschten Dokumente geholfen. Unter dem Vorwand der Seuchenbek\u00e4mpfung schmuggelte Irena Sendler als Krankenschwester verkleidet zusammen mit 10 Mitarbeiterinnen, Lebensmittel, Medikamente und Geld in das Ghetto.<br \/>\nSeit 1942 war sie Mitglied der Geheimorganisation Zegota <a href=\"#2\">[2]<\/a> (Rat zur Hilfe f\u00fcr Juden). Als klar wurde, dass die Deutschen die Ermordung aller Bewohner des Ghettos beschlossen hatten, entwickelte Irena Sendler ihren Plan zur Rettung der Kinder. Sie \u00fcberzeugte die Eltern gerade der Kleinsten. Mit ihren Helfern holte sie die Kinder aus dem Ghetto und brachte sie in christlich-polnischen Familien, Waisenh\u00e4usern, Kl\u00f6stern und verschiedenen Pflege- oder Erziehungsinstitutionen unter. Dabei nutzte sie immer wieder neue Wege: Die Kinder wurden in Krankenwagen versteckt, sie erhielten Schlafmittel und wurden in S\u00e4cke gesteckt und als angebliche \u00bbTyphusopfer\u00ab aus dem Ghetto heraus getragen; ein Weg f\u00fchrte durch ein Gerichtsgeb\u00e4ude, das direkt an das Ghetto grenzte, oder durch die Keller von H\u00e4usern, die an beiden Seiten der Mauern standen. Man schmuggelte die Kinder auch in S\u00e4cken und M\u00fclltonnen, in Kisten unter Ziegelsteinen. Um ein Kind zu retten mussten mindestens 10 Personen zusammenarbeiten. Die Kinder wurden zuerst an einer geheimen Aufnahmestelle untergebracht und dann an einen sicheren Ort weitergeleitet. Auf diese Weise gelang es ihr, etwa 2500 j\u00fcdische Kinder aus dem Warschauer Ghetto zu retten \u2013 viel mehr, als es auf der ber\u00fchmten Schindlers Liste gab. Nach der Niederschlagung des Aufstandes im Ghetto setzte sie ihre T\u00e4tigkeit fort. Sie lauerte an Kanaleing\u00e4ngen und ihr wohlbekannten \u00dcberg\u00e4ngen und fing Kinder, junge und alte Leute, auch Behinderte ein. F\u00fcr jeden musste man Kleidung, arische Dokumente, Arbeitskarte und Unterkunft beschaffen. Jedem Sch\u00fctzling wurde eine Verbindungsfrau oder Betreuerin zugewiesen. So wurde auch der seit Winter 1943 auf der \u00bbarischen\u00ab Seite im Versteck lebende bekannte Pianist Wladyslaw Szpilman von Maria Krasnodebska, Irenas Kollegin aus der Wohlfahrtsabteilung \u00fcber mehrere Monate mit Essen und Geld versorgt.<\/p>\n<p>Eine verschl\u00fcsselte, sorgf\u00e4ltig auf Klopapier gef\u00fchrte Dokumentation \u00fcber die Identit\u00e4t der geretteten Kinder vergrub Irena Sendler in Einmachgl\u00e4sern im Garten. Auf diese Weise \u00fcberdauerten die Informationen den Krieg. Mehrmals waren diese Unterlagen dramatisch bedroht. Am 20. Oktober 1943 wurde Irena Sendler von der Gestapo verhaftet. \u00bbDas Haus war von der Gestapo umstellt. Ich habe die K\u00e4rtchen, die ganze Kartei also, dem Verbindungsm\u00e4dchen zugeworfen und bin an die T\u00fcr gegangen. Sie sind hereingest\u00fcrzt, elf M\u00e4nner. Die Durchsuchung hat 3 Stunden gedauert, sie haben den Fu\u00dfboden abgerissen, Kissen aufgeschnitten. Die ganze Zeit habe ich weder meine Kollegin noch meine Mutter angeschaut, denn ich hatte Angst, dass eine von uns unerw\u00fcnscht reagiert. Wir wussten, dass die Kartei am wichtigsten ist. Als die Gestapo &#8211; M\u00e4nner mir befohlen haben, mich anzuziehen und mitzukommen, war ich gl\u00fccklich, auch wenn es unwahrscheinlich klingen mag, denn ich wusste, dass die Liste nicht in ihre H\u00e4nde geraten war. Ich war ruhig, was die Kinder anging. Mein eigenes Schicksal war mir unbekannt.\u00ab<\/p>\n<p>Irena Sendler wurde im Pawiak &#8211; Gef\u00e4ngnis gefoltert, sie verriet aber niemanden. Ihre Erschie\u00dfung wurde befohlen. Auf dem Weg zur Hinrichtung gelang die Flucht, weil es \u00bbZegota\u00ab gelang, mit einem L\u00f6segeld einen Wachmann zu bestechen. Sie wurde gerettet, weil man wusste, dass nur sie die verborgenen Verstecke der Kinder kannte. Nachdem sie gerettet worden war, setzte sie im Untergrund ihre T\u00e4tigkeit in der \u00bbZegota\u00ab fort. \u00dcber das, was sie bei der Gestapo erlebt hatte, sprach sie nie.<br \/>\nNach dem Krieg \u00fcbermittelte sie die gesamte Dokumentation dem Sekret\u00e4r der \u00bbZegota\u00ab, dem sp\u00e4teren Pr\u00e4sidenten des Komitees der Polnischen Juden, Adolf Berman, der die Liste nach Israel mitnahm, wo sie bis heute in Kopien im Umlauf ist und vielen verwaisten Kindern half, ihre Verwandten zu finden. Dank dieser Liste konnte man nach dem Krieg die genaue Zahl der geretteten Kinder und ihre Personalien bestimmen. Die Mitglieder des Komitees der Juden in Polen nahmen die Kinder aus den F\u00fcrsorgefamilien und gaben sie ihren Verwandten zur\u00fcck. Falls sich keine Verwandten meldeten, wurden die Kinder vorl\u00e4ufig in j\u00fcdischen Waisenh\u00e4usern untergebracht, und die meisten von ihnen wurden nach Pal\u00e4stina bzw. Israel geschickt. \u00bbIch hatte mit dem Pr\u00e4sidenten Berman ausgemacht, dass die Kinder aus der Obhut der Kl\u00f6ster, Waisenh\u00e4user oder Privatpersonen nur ganz behutsam und taktvoll und nach guter Vorbereitung herausgenommen werden d\u00fcrfen, denn f\u00fcr sie war es oft der dritte Akt einer Trag\u00f6die in ihrem kurzen Leben. Der erste Akt \u2013 sie wurden von ihren Eltern und Geschwistern getrennt und verloren ihre Identit\u00e4t. Der zweite Akt \u2013 sie wurden aus den geheimen F\u00fcrsorgestellen genommen. Der dritte Teil \u2013 nach dem Krieg wurden sie aus den Pflegeanstalten oder aus den Ersatzfamilien genommen, wo sie inzwischen zuhause waren. Weil ich damals wieder f\u00fcr die Kommunale Wohlfahrtspflege in Warschau zust\u00e4ndig war, habe ich meine beste Mitarbeiterin gew\u00e4hlt und ich habe auch Berman gebeten, unter seinem Personal eine Person zu bestimmen, die Kinder liebt &#8230; diese neue Wende im Leben der geretteten Kinder war immer schwierig, manchmal sogar tragisch \u2026\u00ab<\/p>\n<p>\u00dcber ihr stilles Heldentum sowie \u00fcber die gesamte T\u00e4tigkeit von \u017begota legte sich Schweigen. Nach 1945 arbeitete Frau Sendler weiter in der Sozialhilfeabteilung in Warschau. Sie sorgte f\u00fcr die Gr\u00fcndung von Kinderheimen, Altersheimen und Kindertagesst\u00e4tten. Sie sorgte f\u00fcr die \u00bbgruzinki\u00ab, junge Prostituierten, die in den Tr\u00fcmmern (gruzy) von Warschau aktiv waren. Man denunzierte sie, dass sie Mitglieder der Heimatarmee (Armia Krajowa) versteckte, sie wurde vom kommunistischen Sicherheitsdienst (UB) verh\u00f6rt. 1949, nach einem solchen Verh\u00f6r, hatte sie eine Fr\u00fchgeburt, ihr Sohn starb nach einigen Wochen.<\/p>\n<p>Irena Sendler wurde erst 1965 von Yad Vashem mit dem Titel \u00bbGerechte unter den V\u00f6lkern\u00ab ausgezeichnet. 1983 fuhr sie nach Jerusalem und pflanzte eine Zeder direkt gegen\u00fcber dem Ausgang aus dem Kinderpavillon des Museums Yad Vashem. Sie erhielt einen Brief des Papstes Johannes Paul II, das Kommandeurskreuz des Ordens \u00bbPolonia Restituta\u00ab in Anerkennung ihrer Verdienste f\u00fcr die Bewahrung menschlichen Lebens und auch den \u00bbJan Karski Preis f\u00fcr Zivilcourage\u00ab. F\u00fcr diesen Preis haben sie zwei Organisationen gemeldet: Die Aktion Kinder des Holocaust und die Weltf\u00f6deration der J\u00fcdischen Kinder, die dem Holocaust entkamen, zu der u.a. Personen, die von ihr aus dem Warschauer Ghetto gerettet wurden, geh\u00f6ren. F\u00fcr ihre Kandidatur sprach Norman Conart, der Geschichtslehrer in Kansas und seine vier Sch\u00fclerinnen, die ein Theaterst\u00fcck \u00fcber Irena Sendler schrieben. Erst nachdem sie dank der amerikanischen Sch\u00fclerinnen ber\u00fchmt wurde, erhielt sie 2003 aus der Hand des Pr\u00e4sidenten Kwasniewski die h\u00f6chste polnische Auszeichnung \u2013 den \u00bbWei\u00dfen Adler Orden\u00ab. Bei der \u00dcberreichung des Ordens sagte sie: \u00bbIch versuche, menschlich zu leben und jedes von mir gerettete j\u00fcdische Kind rechtfertigt mein eigenes Leben\u00ab.<\/p>\n<p>Im Februar 2003 schlug die Aktion \u00bbKinder des Holocaust\u00ab, in der sich die ehemaligen Sch\u00fctzlinge der Sendler zusammengeschlossen haben, Irena Sendler f\u00fcr den Friedensnobelpreis vor. Diese Kandidatur unterst\u00fctzten zwei polnische Nobelpreistr\u00e4ger \u2013 Czeslaw Milosz und Wislawa Szymborska.<br \/>\nMit ihren Taten ist Irena Sendler in den Kernschatten des 20. Jahrhunderts getreten; sie hat das B\u00f6se, das Verbrechen, die Niedertracht ins Licht gestellt, und sie hat den Tausenden, die sie gerettet hat, und denjenigen, die ihr dabei geholfen haben, und denen, die erst heute davon erfahren, die so schwierig zu begr\u00fcndende Hoffnung und den Glauben an die Menschlichkeit bewahrt. Nie verlangte sie nach Anerkennung ihrer T\u00e4tigkeit, im Gegenteil, sie hat ihre ganze Kraft und Sensibilit\u00e4t aufgebracht, um Menschen zu retten, und danach auch noch die komplizierten Schicksale der Geretteten zu verstehen: \u00bbIch wei\u00df, das Leben der geretteten Kinder ist immer sehr kompliziert. Jedes von ihnen hat seine individuelle Trag\u00f6die der Errettung erlebt, dann das Aufwachsen bei fremden Leuten (&#8230;) man hat ihnen Unterkunft, F\u00fcrsorge, Ausbildung gegeben. Aber sie waren nie mehr bei sich zu Hause, mit ihren Eltern, unter den n\u00e4chsten Verwandten. Oft trugen sie die schmerzhafte Vorstellung mit sich herum, w\u00e4ren sie im Ghetto zusammen geblieben, dann w\u00e4re vielleicht ein Wunder geschehen und die Eltern und die Geschwister h\u00e4tten auch \u00fcberlebt. In all den Nachkriegsjahren leuchtete in ihren Herzen ein kleiner Funke der Hoffnung. Trotz der Suche in der ganzen Welt kennen viele von ihnen ihre Wurzeln bis heute nicht &#8230; Sie leiden unter der Erinnerung an die Trennung. Das Drama dieser Zeit traf alle. Sowohl die geretteten Kinder als auch ihre M\u00fctter, die sie in fremde H\u00e4nde gaben. Und auch ihre Ersatzm\u00fctter, die diese Kinder aufnahmen und sich entschlossen, sie zu erziehen (&#8230;)\u00ab.<\/p>\n<p>Wer Irena Sendler begegnet ist, bewundert nicht nur ihren Mut, ihre Kraft und Ausdauer, sondern auch ihre ungew\u00f6hnliche Sensibilit\u00e4t, G\u00fcte und Klugheit. So bedachte sie auch die Identit\u00e4tstraumata der n\u00e4chsten Generationen. Schon 1981 sagte sie: \u00bbEiner der Gr\u00fcnde, die mich dazu veranlasst haben, \u00fcber meine Erinnerungen zu sprechen, ist der Wille, der jungen Generation von Juden in der ganzen Welt mitzuteilen, dass sie sich irren, wenn sie meinen, dass die polnischen Juden passiv waren, dass sie nicht k\u00e4mpfend, sondern willenlos dem Tode entgegengegangen sind. Es ist nicht wahr! Ihr irrt euch, junge Freunde. K\u00f6nntet ihr diese Jugend, die damals lebte und arbeitete, sehen, ihr t\u00e4gliches Ringen mit dem Tod, der an jeder Ecke lauerte, ihre w\u00fcrdevolle Haltung, Aufopferung und Aktivit\u00e4t an jedem Tag, Kampf um Brot, um Arznei f\u00fcr sterbende Angeh\u00f6rige, um geistige Nahrung in Form einer guten Tat oder Lesen eines Buches, so w\u00fcrdet ihr eure Meinung \u00e4ndern! Ihr w\u00fcrdet herrliche M\u00e4dchen und Jungen sehen, die mit W\u00fcrde alle Folter und Trag\u00f6dien des Alltags ertrugen \u2026 Es ist nicht wahr, dass die M\u00e4rtyrer aus dem Ghetto kampflos ihr Leben verloren! Ihr Kampf war, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute in dieser H\u00f6lle mehrere Jahre lang durchzuhalten.\u00ab<\/p>\n<p><a id=\"1\">[1]<\/a> 1938 lebte die gr\u00f6\u00dfte j\u00fcdische Gemeinde in Europa mit \u00fcber 380.000 Mitgliedern in Warschau. Polens Hauptstadt war ein Zentrum der j\u00fcdischen Kultur und des Weltjudentums. \u00dcber 50 % der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung war zu der Zeit im Handel t\u00e4tig und \u00fcber 30 % im Handwerk und in der Industrie. Nach dem deutschen \u00dcberfall auf Polen wurde Ende September 1939 Warschau von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die j\u00fcdische Gemeinde sah sich Zwangsma\u00dfnahmen seitens der deutschen Besatzer ausgesetzt. Ihre Bewegungsfreiheit wurde eingeschr\u00e4nkt, ihr Eigentum abgenommen, die Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Juden eingef\u00fchrt, sie wurden rechtlos. Im November 1939 erkl\u00e4rte die deutsche Besatzungsmacht einen Teil der von Juden bewohnten Altstadt zum \u00bbSeuchensperrgebiet\u00ab. Die Ghettoisierung war damit eingeleitet. Am 2. Oktober 1940 erfolgte der Befehl f\u00fcr die offizielle Bildung des Ghettos, begleitet von gewaltsamen Umsiedlungsaktionen. Die nichtj\u00fcdischen Bewohner des \u00bbSeuchensperrgebietes\u00ab mussten ihre Wohnungen verlassen. Die noch ca. 100.000 j\u00fcdischen Bewohner au\u00dferhalb des Sperrgebietes wurden zwangsweise ins Ghetto gebracht. Das Ghetto wurde hermetisch abgeriegelt. \u00dcber 350.000 Menschen wurden hinter einer 18 km langen und ca. 3 m hohen Mauer, best\u00fcckt mit Glasscherben und Stacheldraht, eingesperrt. Der einzige Kontakt in die umgebende Stadt waren die 14 Mauerzug\u00e4nge, die von der deutschen und polnischen Polizei bewacht wurden. Der j\u00fcdische Ordnungsdienst war f\u00fcr die Kontrolle im Innern verantwortlich. Wer versuchte, das Ghetto zu verlassen, dem drohte die Todesstrafe. Ein Schie\u00dfbefehl sorgte f\u00fcr die entsprechende Umsetzung. In der am 10. November 1941 erlassenen Verordnung hei\u00dft es: \u00bb&#8230; 6. Um die Durchf\u00fchrung der o.a. Verordnung zu gew\u00e4hrleisten, ist bei Ausbruchsversuchen aus dem Ghetto in Zukunft von jedem Polizeibeamten auch gegen Frauen und Jugendliche von der Schusswaffe Gebrauch zu machen &#8230;\u00ab (s. VOB1.GG1941 Seite 5955). (Soraya Levin; www.shoa.de)<\/p>\n<p><a id=\"2\">[2]<\/a> Zegota war eine geheime Organisation, die von Zofia Kossak-Szczucka und Wanda Krahelska-Filipowicz gegr\u00fcndet wurde. Die Organisation wurde von Vertretern verschiedener illegaler Parteien geleitet (BUND, Front der Wiedergeburt Polens, Polnische Sozialistische Partei, Demokratische Partei, Zwiazek Syndikalist\u00f3w Polskich (Bund Polnischer Syndikalisten)). Ihre wichtigste Aufgabe war Hilfe f\u00fcr Juden. Die Organisation war in regionale Abteilungen gegliedert. In Lemberg leitete die T\u00e4tigkeit Wladyslawa Laryssa Homcowa, in Krakau Stanislaw Wincenty Dobrowolski, in Warschau Julian Grobelny Pseudonym \u00bbTrojan\u00ab. Mitglieder des Rates zur Hilfe f\u00fcr Juden waren u.a. Ferdynand Arczynski, Wladyslaw Bartoszewski, Adolf Berman, Witold Bienkowski, Leon Feiner, Piotr Gajewski, Szymon Gottesman, Julian Grobelny, Emilia Hizowa, Roman Jablonowski, Janina Raabe-Wasowiczowa, Ludwik Rostkowski, Zofia Rudnicka, Tadeusz Sarnecki, Stefan Sendlak.<\/p>\n<p>[Quelle: Zeitschrift \u00bbPolen und wir\u00ab]<\/p>\n<p><strong>Literaturtipp<\/strong><\/p>\n<p>Anna Mieszkowska: Die Mutter der Holocaust-Kinder, DVA, 2006, ISBN 978-3421059123<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine Greisin in schwarzem Kleid und mit schwarzem Band im grauen Haar, winzig, mit einem milden, klugen Gesicht, mit leuchtenden Augen. 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